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Gemeinde Pettstadt im Landkreis Bamberg  |  E-Mail: gemeinde@pettstadt.de  |  Online: http://www.pettstadt.de

Pädagogik in der Kinderkrippe

  

 

 

Am 1. August 2005 ist das neue Bayerische Kinderbildungs- und betreuungsgesetzt (BayKiBiG) in Kraft getreten.

 

Damit wurde der „Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Tageseinrichtungen", der für Kinder bis zur Einschulung, zu denen nach §§ 1,2 des BayKiBiG Kinderkrippen, Kindergärten, Kinderhäuser und integrative Kindertageseinrichtungen zählen, zur verpflichtenden Grundlage der pädagogischen Arbeit in Tageseinrichtungen. Wir erfüllen diesen Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan mit unserem pädagogischem  Konzept in vollem Umfang.

 

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Kind mit seinem individuellen Entwicklungsstand, seinen eigenen Bedürfnissen und Interessen. Es ist uns ein Anliegen, die Kinder in ihrer Persönlichkeit zu schützen, ihnen Anregungen für ihre weitere Entwicklung zu geben und sie nach ihren Stärken und Schwächen zu unterstützen und zu fördern. Wir wollen den Kindern die Möglichkeit bieten, sich aktiv mit ihrer sozialen und materiellen Umwelt auseinander zu setzten und ein positives Selbstkonzept aufzubauen. Den Kindern sollen vielfältige Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten eröffnet werden.

 

Es gilt die individuellen Bedürfnisse der Kinder im Tagesgeschehen zu berücksichtigen und diese mit unserem Tagesrhythmus zu integrieren.

 

 

Selbständigkeit

 

Unser großes Ziel ist es die Kinder in ihrer Autonomie - Entwicklung zu unterstützen. So sollen die Kinder in alltäglichen Sachen zur Selbständigkeit geführt werden. Dies bedeutet z. B. die Erziehung zur Sauberkeit, selbständiges Essen und Anziehen. Wir unterstützen die Kinder in den Bereichen und führen sie zum selbst aktiv werden hin.

 

 

Kreativität

 

Wir ermöglichen den Kindern Erfahrungen mit allen Sinnen um ihre Wahrnehmung zu fördern. Dies geschieht durch das Anbieten verschiedener Materialien (Papier, Fingerfarbe, Knete, Naturmaterialien, Musikinstrumente,....), durch gemeinsames Singen und Tanzen, durch das Spielen im Freien und anderes mehr.

 

 

Bewegung

 

Ihre motorischen Fähigkeiten können die Kinder durch Spaziergänge, geplante Turnstunden, Spielen im Garten und im Zimmer weiter entwickeln und differenzieren. Die Kinder werden motiviert sich zu bewegen, somit werden die Bewegung von den Kindern entdeckt, ausgeübt und mit der Zeit werden sie immer stimmiger.

 

 

Sprache

 

Durch Bilderbuchbetrachtungen, gemeinsames Singen, durch rhythmisches Sprechen von Reimen, Gedichten und Fingerspielen regen wir die Sprachentwicklung der Kinder an und fördern sie. Bei der Sprachentwicklung ist ein ganz wichtiger Punkt unser eigenes Vorbild.

 

 

Musik

 

Durch Kreis - und Bewegungsspielen, dem Kennen lernen von ersten Liedern und dem Ausprobieren von Musikinstrumenten sammeln die Kinder erste Erfahrungen im musischen Bereich.

 

 

Soziales Lernen

 

Durch das gemeinsame Spielen, das gemeinsame Essen, das erste Lösen von Konflikten und durch das Feiern von Festen im Jahreskreis erleben die Kinder ein soziales Miteinander und eine Gemeinschaft.

 

 

Religiöse Erziehung

 

Religiöse Erziehung vermitteln wir durch wertschätzenden Umgang mit Menschen, Tieren und Natur. Das Erleben von kirchlichen Festen, das hören von biblischen Geschichten oder das gemeinsame Singen und Beten vertiefen dies.

 

Die Angebote, wie und durch was ein Kind gefördert werden kann, hängen von seinem Alter und seinem individuellen Entwicklungsstand ab.

 

Nach der Zeit bei den Sandhäsla können die Kinder in eine Kindergartengruppe wechseln. Damit der Übergang erleichtert wird, schaffen wir Berührungspunkte zwischen den Gruppen. Möglichkeiten hierzu sind z. B. gegenseitige Besuche, gemeinsame Feste,...

 

 

Eingewöhnungsphase

 

Der Eintritt des Kindes in die Kinderkrippe beginnt mit der Eingewöhnungszeit. In der Begleitung von einer festen Bezugsperson (z. B Vater oder Mutter) kommt das Kind in die Kinderkrippe und lernt langsam den neuen Lebensbereich und den Gruppenalltag kennen. Hierbei ist zunächst alles fremd: Die Räumlichkeiten, das pädagogische Personal und der vielleicht veränderte Tagesablauf. Merkt das Kind, dass Vater oder Mutter mit den Erzieherinnen gut Freund ist findet es auch selbst schneller Vertrauen. Die Eltern sollten für diesen komplexen Eingewöhnungsprozess 2 - 3 Wochen einplanen, es gibt jedoch keine Faustregel, denn jedes Kind ist anders. Zunächst kommen die Eltern mit Ihrem Kind für 2 Stunden in die Gruppe, spielen mit Ihrem Kind und nehmen soweit es möchte am Gruppengeschehen teil. Löst sich das Kind von der Bezugsperson, sollte Sie sich etwas zurückziehen. Ist das Kind nach einigen Tagen bereits etwas vertraut, verlassen die Eltern schon mal für kurze Zeit den Gruppenraum. Wird das vom Kind akzeptiert, wird die Trennungszeit nun täglich verlängert. Dabei sollen sich die Eltern ganz bewusst von Ihrem Kind verabschieden. Die Eingewöhnungsphase gilt als beendet, wenn das Kind die Erzieherinnen als Bezugsperson akzeptiert hat. Trotzdem kann es vorkommen, dass Ihr Kind beim Abschied weint. Dies ist vor allem in der Anfangszeit eine normale Reaktion. Die Traurigkeit ist ein Ausdruck der Gefühlsbeziehung, die es zu seinen Eltern entwickelt hat. Der Abschied tut beiden Seiten weh. Deshalb ist es für alle Beteiligten wichtig, das Auseinandergehen kurz zu halten und nicht hinauszuzögern. Ein geliebtes Kuscheltier und gleich bleibende Rituale (ein Küsschen, eine Umarmung, ein Winken) geben dem Kind noch einmal das Gefühl der elterlichen Zuneigung. Das Kind muss die Sicherheit und das Vertrauen erst gewinnen, dass es von einer Bezugsperson wieder abholt wird. Dies ist ein Lernprozess. Diese Sicherheit ist die Voraussetzung für das Kind, damit es sowohl Bindungen zu den Erzieherinnen, als auch zu den anderen Kindern aufnehmen und Aktivitäten entwickeln kann.

 

Wichtig: Während der Eingewöhnungsphase sollte die Bezugspersonen unbedingt telefonisch erreichbar sein.

 

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