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Gemeinde Pettstadt im Landkreis Bamberg  |  E-Mail: gemeinde@pettstadt.de  |  Online: http://www.pettstadt.de

Geschichte

Vor- und frühgeschichtliche Bodenfunde

  • 13. Jh. v.Chr. Bronzeschwert                 Tongefäße
  • 12. Jh. v.Chr. Bronzenadel
  • 7. Jh. v.Chr. Hallstattzeitliche Tongefäße mit Resten von Leichenbrand
  • 4. Jh. v.Chr. Tongefäße der jüngeren Eisenzeit
  • 4. Jh. n.Chr. Überreste eines germanischen Gehöfts (Fundstelle bei Neuhaus)
  • 8. Jh. n.Chr. Silberbecher

Silberbecher

 

 

 

 

Ortsgeschichte

  • 1071 Betestat  -  Erste urkundliche Nennung
  • 1142 Domherr Ruzelin tauscht Pettstadt von den Nonnen von Niedermünster ein und schenkt es dem Domkapitel als Obley.
  • 1331 Urkundlicher Hinweis auf eine Marienkapelle, die im Verlauf des 15. Jahrhunderts mehrfach umgebaut und erweitert wurde.
  • 1399 Erhebung zur selbständigen Pfarrei, Loslösung von der Mutterkirche in Amlingstadt
  • 1732 Erstes Schulhaus neben der Kirche („Kirchenhäuslein")
  • 1777 Einweihung (17. August) des nach Plänen des Bamberger Baumeisters  Michael Küchel erweiterten Gotteshauses
  • 1781 Bau des jetzigen Pfarrhauses
  • 1803 Mit der Säkularisation kam das Ende der über viele Jahrhunderte währenden Obleyherrschaft.
  • 1888 Bau des zweiten Schulhauses - heute Rathaus
  • 1966 Einweihung des dritten Schulhauses
  • 1978 Verwaltungsgemeinschaft mit Frensdorf (ab 1. Mai)
  • 1992/93 Erschließung des ersten Gewerbegebietes  (heute: GG Süd)
  • 2002 Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft; Pettstadt verwaltet sich ab 1. Januar wieder selbst

 

Auszüge aus:

Schaubert, Michael; Schaubert, Berthold :  Pettstadt - Geschichte eines Dorfes an der Rauhen Ebrach. 
Selbstverlag der Gemeinde Pettstadt, 1988.

Herzlichen Dank den Autoren!

 

Pettstadt entstand im 8. Jahrhundert zur Sicherung einer Altstraße. Es gehörte von der Gründung des Bistums Bamberg im Jahre 1007 bis zur Säkularisation 1803 zu dessen Hoheitsgebiet. Um das Jahr 1070 wird Pettstadt als "Betestat" im Totenverzeichnis der Benedktinerabtei auf dem Michelsberg in Bamberg erstmals schriftlich erwähnt. In dem Nekrologium ist vermerkt, dass ein Graf Reginoboto II. dem Kloster wertvolle Zuwendungen machte, darunter auch Güter zu Pettstadt bei Bamberg. Das Dorf war dann eine Oblei des Bamberger Domkapitels, das damit zugleich Dorf-, Gemeinde- und Lehensherr war. Die Verwaltung der Oblei übte jeweils ein Domherr aus, dem auch die Einnahmen und Abgaben zustanden. Letzter Obleiherr in Pettstadt war der Domdechant Georg Karl Freiherr von Hutten von Stolzenberg.

 

Pettstadt gehörte kirchlich zur Würzburger Urpfarrei Amlingstadt und wurde mit dieser 1013 an das Bistum Bamberg abgetreten. Unter Bischof Lampert von Brunn ist es 1399 eine selbstständige Pfarrei geworden. Schon sehr früh gab es in Pettstadt eine Marienkirche. Die hl. Kaiserin Kunigunde soll - so berichtet die Sage - dahin öfters gepilgert sein. Das Gotteshaus hat man nach 1400 zur Pfarrkirche erweitert. Die heutige Pfarrkriche "Mariä Geburt" - ein überaus stattlicher Barockbau von 1754 - ist ein Werk von Johann Michael Küchel, einem Schüler Balthasar Neumanns. Nicht weniger anspruchsvoll und prächtig ist ihre barocke Innenausstattung.

 

Auszug aus Heinrichsblatt Nr. 47 vom 25.11.07

 

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